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Öffentliche Fronleichnamsprozession der FSSP-Linz entfallen

 

Am Fronleichnamsfest, dem 15. Juni 2017, war von der Gemeinde in der Minoritenkirche wie jedes Jahr eine Fronleichnamsprozession über den Hauptplatz, den Alten Markt, das „Goldene Tor“ des Landhausgebäudes und das Hessendenkmal im Landhauspark geplant.

Dieses Jahr konnte die Prozession überraschender und kurzfristiger Weise nur in der Kirche gehalten werden. Grund dafür war, dass erst wenige Minuten vor Messbeginn klar wurde, dass die Altäre für die Fronleichnamsprozession, die das Jahr über in einem Depot der Landesregierung aufbewahrt werden können und normalerweise bereits Tage vor Fronleichnam in die Sakristei gebracht werden, nicht geliefert worden waren.

In der „Mund-zu-Mund-Propaganda“ und zumindest in einem Internetportal verbreitet sich derzeit das Gerücht, die Altäre seien von der Landesregierung nicht geliefert worden, weil das gleichzeitig von der Evangelischen Kirche gefeierte 500-Jahr-Jubiläum nicht durch diese Fronleichnamsprozession gestört werden sollte.

Für dieses Gerücht gibt es derzeit keine seriösen Belege. Warum die Altäre nicht geliefert wurden, wird derzeit vom Kirchenrektor der Minoritenkirche, Pater Walthard Zimmer, bei den zuständigen Stellen der Gebäudeverwaltung erfragt.

Vielmehr scheint eine Verkettung mehrerer, unglücklicher Umstände zu dieser Situation geführt zu haben. Wahrscheinlich ist von Seiten der Gebäudeverwaltung auf die Altäre einfach vergessen worden, jene, die das Fehlen der Altäre hätten bemerken können, haben es nicht getan und jene, die das Fehlen rechtzeitig bemerkt haben, haben aus anderen Gründen versagt. Die Schuld für die entfallene Prozession ist auf jeden Fall zum größeren Teil bei uns selbst zu finden.

Wir bitten, keine Gerüchte und Verschwörungstheorien zu verbreiten, für die es keine seriösen Belege gibt.

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