Gottesdienstordnung

Alle Messen in der Minoritenkirche sind regulär, d. h. sie werden regelmäßig zu dieser Zeit gefeiert.
Die hl. Messen im Gemeindezentrum werden nach Möglichkeit gefeiert, können jedoch variieren!

 

Sonntag, 22. April 2018 3. Sonntag nach Ostern (2. Klasse)
08:30   Hochamt                                (Beichtgelegenheit) 
Katechese
10:30   Bet-Singmesse                      (Beichtgelegenheit)

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08:30 Hl. Messe in Köppach
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Montag, 23. April 2018 vom Tag (4. Klasse)
08:30   Hl. Messe in der Minoritenkirche 
18.00   Hl. Messe in der Minoritenkirche

Dienstag, 24. April 2018 Hl. Fidelis von Sigmaringen (4. Klasse)
08:30   Hl. Messe in der Minoritenkirche 
18:00   Hl. Messe in der Minoritenkirche (keine Beichtgelegenheit)

Mittwoch, 25. April 2018, Hl. Evangelist Markus (2. Klasse)
08:30   Hl. Messe in der Minoritenkirche
17:00   Aussetzung und Rosenkranz
18:00   Hl. Messe in der Minoritenkirche (17:00 bis 18:00 Beichtgelegenheit bei P. Lugmayr)

Donnerstag, 26. April 2018 Hll. Cletus und Marcellinus (3. Klasse)
06:15   Hl. Messe im Gemeindezentrum
08.30   Hl. Messe in der Minoritenkirche (Beichtgelegenheit bei P. Paul)

Freitag, 27. April 2018 Hl. Petrus Canisius (3. Klasse)
06:15   Hl. Messe im Gemeindezentrum
08:30   Hl. Messe   (keine Beichtgelegenheit)

 
16:00   Firmunterricht und Kinderkatechese im Gemeindezentrum 

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08:30   Hl. Messe in Haidershofen
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Samstag, 28. April 2018  Hl. Paul vom Kreuz
06:15   Hl. Messe im Gemeindezentrum
08:30   Hl. Messe          (Beichtgelegenheit bei P. Paul)

19:00   Erwachsenenkatechese im Gemeindezentrum

Sonntag, 29. April 2018, 4. Sonntag nach Ostern 
Weihetag des Mariendomes (1. Klasse) 

08:30   Hochamt              (Beichtgelegenheit) 
Katechese
10:30   Bet-Singmesse    (Beichtgelegenheit)

Herzliche Einladung zur Gemeindewallfahrt nach Südböhmen und zur Wallfahrt nach Chartres!

Erklärung des dritten Sonntags nach Ostern
(entnommen aus: Volksmissale v. P. Martin Ramm FSSP)

Ab heute richtet sich unser Blick bewusst nach vorne. Vordergründig geht es im Evangelium um den Abschied Jesu von seinen Jüngern. Ob es nun die Stunden bis zu seiner Kreuzigung, die Tage bis zu seiner Himmelfahrt oder die Jahre bis zu seiner Wiederkunft sind: Gemessen an der Ewigkeit, ist die ganze Weltzeit nicht mehr als nur ‚eine kleine Weile‘. Alle Mühsale des Lebens sind wie ‚Geburtswehen‘ für die Ewigkeit (Ev.), und die Freuden dieser Welt verblassen angesichts der unverlierbaren Freude der himmlischen Heimat. Jesus sagt: „In der Welt habt ihr Drangsal. Doch seid getrost: Ich habe die Welt überwunden!“ (Joh 16, 33) Obwohl wir als Christen hier auf Erden tatsächlich Fremdlinge und Pilger sind (Ep.), und obwohl wir sorgsam auf Distanz zur Welt gehen (Ep./Or.), um uns von ihrem Geist nicht anstecken zu lassen, müssen wir doch nicht traurig sein. Ganz im Gegenteil! Souverän lehrt der hl. Apostel Petrus, den Lockungen der Welt zu widerstehen, doch ihrer Ordnung sich zu fügen und der weltlichen Obrigkeit um Gottes willen zu gehorchen. Insbesondere die letzten beiden Sätze der Lesung sind hoch anspruchsvoll und doch beglückend schön für jeden, der es fassen kann. Darum rufen wir mit den Worten des Introitus die österliche Freude in alle Welt hinaus und bezeugen durch ein geheiligtes Leben in der Freiheit der Kinder Gottes, dass es gut ist, Christ zu sein!

Introitus

aus dem Siegeslied, Psalm 65 Diese Worte lassen sich anwenden auf die herrliche katholische Liturgie, die nicht so sehr in Worten zum Ausdruck kommt, – das wirft Isaias den Juden vor – sondern in den Werken eines Lebens, auf dem ein Abglanz der Herrlichkeit des Auferstandenen ruht.

Oratio
Gewähre, so bitten wir, allmächtiger Gott, dass wir, die wir das Osterfest begangen haben, es mit Deiner Gnade im Wandel und im Leben festhalten. Durch unseren Herrn.

Lesung (1 Petr 2,11–19)

Geliebteste! Ich beschwöre euch als Fremdlinge und Pilger, dass ihr euch fleischlicher Begierden enthaltet, die wider die Seele streiten, und unter den Heiden einen guten Lebenswandel führt, damit sie, obgleich sie euch als Übeltäter verleumden, euch aus den guten Werken erkennen und Gott verherrlichen am Tag der Heimsuchung. Seid daher jeder menschlichen Ordnung, untertan um Gottes willen, sei es dem König als dem Obersten, sei es den Fürsten als denen, die von ihm gesandt sind zur Bestrafung der Übeltäter, zum Lob aber der Rechtschaffenen. Denn so ist es Gottes Wille, dass ihr, indem ihr Gutes tut, den Unverstand törichter Menschen zum Schweigen bringt, als Freie, aber nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel der Bosheit gebrauchen, sondern wie Knechte Gottes. Ehret alle, liebt die brüderliche Gemeinschaft, fürchtet Gott, ehret den König! Ihr Knechte, seid in aller Furcht euren Herren untertan, nicht nur den gütigen und milden, sondern auch den launenhaften. Das nämlich ist Gnade in Christus Jesus, unseren Herrn.

Alleluja 1 und 2

Der Herr hat sich sein Volk erkauft, er hat nun zweifellos ein Recht auf dasselbe: durch die Schöpfung und die Erlösung. Wir aber müssen, da wir Gottes Eigentum geworden sind, ganz für ihn leben. 

Der zweite Vers vor dem Evangelium berührt ein großes Gesetz im Reiche der Gnade: die Notwendigkeit des Kreuzes. Ein Wort voller tiefer Geheimnisse und von furchtbarer Wirklichkeit! Christus musste leiden, und er konnte nur so in seine Herrlichkeit eingehen. Wenn sogar der Sohn Gottes diesem Gesetz unterworfen war, um wie viel mehr gilt es für uns, die nach einer Herrlichkeit streben, die nicht die unsrige ist, sondern die Seinige?

Evangelium 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Noch eine kleine Weile, und ihr werdet mich nicht mehr sehen, und wieder eine kleine Weile, und ihr werdet mich wiedersehen, denn ich gehe zum Vater. Da sagten einige seiner Jünger zueinander: Was bedeutet das, was er zu uns sagt: Noch eine kleine Weile, und ihr werdet mich nicht mehr sehen, und wieder eine kleine Weile, und ihr werdet mich wiedersehen, denn ich gehe zum Vater? Sie sagten also: Was bedeutet das, was er sagt: Noch eine kleine Weile? Wir verstehen nicht, wovon er redet. Jesus aber erkannte, dass sie ihn fragen wollten, und sagte zu ihnen: Darüber fragt ihr einander, dass ich gesagt habe: Noch eine kleine Weile, und ihr werdet mich nicht mehr sehen, und wieder eine kleine Weile, und ihr werdet mich wiedersehen. – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und wehklagen, die Welt aber wird sich freuen. Ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit wird in Freude gewandelt. Wenn eine Frau gebiert, ist sie traurig, weil ihre Stunde gekommen ist. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Bedrängnis vor Freude darüber, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. Auch ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude wird niemand von euch nehmen.

Offertorium (Ps 145, 2)

Lobe, meine Seele, den Herrn! Loben will ich den Herrn in meinem Leben, spielen meinem Gott, solange ich bin, alleluja.

Communio

(Joh 16, 16) Noch eine kleine Weile, und ihr werdet mich nicht mehr sehen, alleluja, und wieder eine kleine Weile, und ihr werdet mich wiedersehen, denn ich gehe zum Vater, alleluja, alleluja.

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